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Bachelor

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In den meisten Fällen beginnt ein Studium mit einem Bachelor-Studiengang. Dies gilt sowohl für ein Studium an einer Hochschule sowie an einer Fachhochschule. Das Studium schließt mit einem Bachelor-Grad ab. Je nachdem, zu welcher Fachgruppe ein Studium gehört, lautet dann der Abschlussgrad unterschiedlich. Studiert man bspw. ein Fach, dass zu den Wirtschaftswissenschaften gehört, lautet der Abschluss je nach inhaltlicher Ausrichtung auf „Bachelor of Arts“ (B.A.) oder auf „Bachelor of Science“ (B.Sc.).

Die Regelstudienzeit für einen Bachelor-Studiengang beträgt mindestens drei und höchsten vier Jahre. Ein Studium umfasst wissenschaftliche Grundlagen, methodische Kompetenz, vermittelt berufsfeldbezogene Qualifikationen und überfachliche Schlüsselqualifikationen (.z.B. Präsentationstechniken). Je nach Studiengang sind auch Praktika in Unternehmen und Behörden vorgesehen.

Wenn ihr Bachelor-Studiengänge recherchiert, werdet ihr auf Bezeichnungen wie „Momobachelor“ oder „Kombinationsbachelor“ stoßen. Das bedeutet im ersten Fall, dass nur ein Fach, im zweiten Fall, dass mehr als ein Fach im betreffenden Studiengang studiert wird. Werden Fächer kombiniert, hängt die Kombinationmöglichkeit oft von der Konzeption des Faches an der betreffenden (Fach-) Hochschule ab. Hier muss man sich also schlau machen.

Da Bachelorstudiengänge berufsqualifizierend angelegt sind, ist daran gedacht, dass die meisten Absolventen danach zunächst Berufserfahrungen sammeln. Es besteht aber auch die Möglichkeit, direkt nach Abschluss mit einem Masterstudiengang ( der heißt dann: „konsekutive Master“) weiter zu machen. Ob das gewünscht wird, hängt sicherlich von den persönlichen Interessen ab, ob es möglich ist, wird sicherlich von dem erzielten Abschlussergebnis des Bachelors abhängen und von den Bedingungen, welche die Hochschulen dafür vorsehen.

Kennzeichen von Bachelorstudiengängen ist, dass Lerninhalte modularisiert angeboten werden. Module sind Lehrveranstaltungen, die einen inhaltlichen thematischen Zusammenhang bilden und mit unterschiedlichen Lehrveranstaltungsarten verknüpft sind (bspw. Seminar + Vorlesung + Übung).. Für erfolgreich abgeschlossene Module bekommt man Punkte, so genannte credits. Credits sollen den gesamten Studienaufwand ausdrücken (neudeutsch: workload). Zum Studienaufwand gehören bspw. besuchte Lehrveranstaltungen, deren Vor- und Nachbereitung, Bibliotheks- und Laborarbeit, Prüfungsvorbereitungen. In Berlin z.B. ist ein credit die Tauscheinheit für 30 Stunden. Pro Semester sollen in der Regel 30 credits erbracht werden. Das macht 30 credits zu je 30 Stunden = 900 Stunden pro Semester.

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